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Deutsch-Japanisches Freundschaftskonzert in der Beethovenhalle Bonn, 20. März 2013

Am 20. März 2013 fand in der Bonner Beethovenhalle in Bonn ein Deutsch – Japanisches Freundschaftskonzert des All Japan High School Wind Orchesters statt.

Selbstverständlich waren auch zwei der Mitglieder unserer Japanisch-AG, Caroline Marx und Katharina Speelmans, mit von der Partie.

Um 17:30 Uhr trafen wir uns mit einigen Schülerinnen und Schülern des CJD Königswinter in einem Raamen (Nudelsuppen)-Restaurant und klärten letzte Fragen zu dem bevorstehenden Konzert.

Anschließend machten wir uns alle zusammen auf den Weg in die Beethovenhalle, in der wir dann erst einer Ansprache des Bürgermeisters von Bonn und des japanischen Konsuls Koinuma  lauschten, und danach dem eigentlichen Konzert. Dort fanden sich durchaus auch stimmungsvollere Stücke als nur Klassik, wie beispielsweise die Filmmusik zu dem Film 'Verwünscht' oder aus dem Musical 'Westside Story'.
Da Caroline, drei weiteren Schülerinnen der CJD und mir die Ehre zuteil geworden war, nach dem Konzert Blumen an die fünf japanischen Dirigenten zu überreichen, konzentrierten wir uns ab der Pause eher auf diese Aktion. Mit den Worten „Douzo. Subarashikatta desu. Arigatou gozaimashita [dt.: Bitte sehr. Es war wirklich großartig. Vielen Dank.]“ überreichten wir vor der Zugabe die Sträuße -  und waren einigermaßen überrascht, dass 'unsere' Dirigenten uns auf Deutsch antworteten.
Sie schienen allerdings nicht mehr zu beherrschen als die üblichen Floskeln, wie 'Danke', oder 'Guten Tag'. ;)

Nach dem Konzert kam es zum eigentlichen  „Höhepunkt“ des Abends. Wir hatten nämlich die Möglichkeit, uns mit den ungefähr gleichaltrigen Musikerinnen und Musikern auszutauschen und zu unterhalten. Da es sich um ca. 40 Personen handelte, wir allerdings nur dreizehn deutsche Jugendliche waren, wurden wir in Gruppen aufgeteilt: 'Haru', 'Natsu', 'Aki' und 'Fuyu', was den vier Jahreszeiten entspricht. Caroline und ich waren mit einer Schülerin vom CJD in der 'Haru'-Gruppe.
Wir alle positionierten uns mit den jeweiligen Guppenschildern, leicht aufgeregt, an der Bar und hielten diese hoch, als die japanischen Jugendlichen auf uns zu kamen. Diese kommentierten diese Aktion gleich mit dem wohlbekannten Ausruf 'kawaii' (süß, niedlich). Als sich alle Gruppen gefunden hatten, wurden Namensschilder für alle geschrieben, um einen guten Einstieg zu haben. Dann unterhielten wir uns über dies und das bzw. über das, was unsere Sprachkenntnisse nun einmal hergaben ;), was mehr oder weniger reibungslos verlief. Jedenfalls bis die Frage nach unserem Alter auftauchte, was einiges (sehr lautes!) Erstaunen auf Seiten der japanischen Jugendlichen hervorrief, da diese uns tatsächlich für 23 und älter geschätzt hatten!

Und wir hatten noch eine kleine Überraschung für alle, und zwar ein kleines Souvenir aus Deutschland ('doitsu no omiyage'), bestehend aus einem Beethoven-Gummibärchen-Kopf und einem Beethoven-Bleistift in einer ebenfalls mit Noten bedruckten Tüte. Erstaunlicherweise schienen einige der Japaner dieses Stück sogar zu erkennen! Jedenfalls schien ihnen das kleine Präsent zu gefallen.
Nach einiger Zeit beschlossen wir, ihnen mal ein wenig Deutsch beizubringen. Caro und ich hatten zudem noch kleine Visitenkarten vorbereitet, die wir dann an „unsere“ elf Japanerinnen und  Japaner verteilten.
Als wir danach die Frage nach Fotos stellten, holten alle, inklusive der Jungs, ihre Handys heraus und waren sofort bereit zu fotografieren. Nachdem wir gefühlte zwanzig Fotos geschossen (selbstverständlich auch mit unseren eigenen Handys ;)) und dabei immer fleißig das „Peace-Zeichen“ gemacht hatten, tat uns zwar ein wenig vom Dauerlächeln der Kiefer weh, doch immerhin hatten wir nun alle eine Erinnerung an dieses Treffen.
Im Anschluss gab es noch ein schönes Gruppenfoto mit allen deutschen Schülerinnen und Schülern und den japanischen Musikerinnen und Musikern.
Alles in allem hat es wirklich viel Spaß gemacht! Es war eine einmalige Gelegenheit, sich mit Japanerinnen und Japanern in unserer Altersklasse zu unterhalten, ein paar lustige Momente zu erleben und unsere Sprachkenntnisse zu testen.
Und wer weiß, vielleicht bekommen wir ja sogar noch eine E-Mail von dem ein oder anderen zugeschickt?

Katharina Speelmans (Eph)

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