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DVD-Projekt der Japanisch-AG

DVD Projekt der Japanisch-AG (Juni/Juli 2011)

Bereits seit 2006/2007 läuft unser DVD-Projekt mit einer japanischen Schule in Tokyo, bei dem sowohl die Japanisch-AG des Gymnasiums Rodenkirchen als auch der Deutsch-Kurs der Rikkyo-Ikebukuro-Oberschule Videos auf Deutsch und Japanisch dreht und diese dann jeweils zu der anderen Schule schickt.
So kam es, dass auch wir im Juni und Juli 2011 eine DVD für Japan gedreht haben.
Das Thema war: Japanische Kultur in Deutschland/Köln.

Wir, die AG I, fing(en) im Ostasiatischen Kunstmuseum (OAM) an zu drehen.
Hier bekamen wir eine kleine Führung und die Chance, echte japanische Kimonos und sogar eine Samurai-Rüstung anzuprobieren! Eine alte Maske des frühen japanischen Schönheitsideals (hohe Stirn, weiße Haut, rote Lippen und sogar schwarz angemalte Zähne(!)) stellte uns unser Gaido (Guide) ebenfalls zur Verfügung. In diesen „Outfits“ nahmen wir unsere Selbstvorstellung auf (natürlich in Deutsch und Japanisch), bei der, trotz Übung, kleine Versprecher und Fehler auftraten, die aber eher lustig waren. 

Nach dem Besuch des OAM begleiteten wir die Mitglieder der AG II, die im Japanischen Kulturinstitut (JKI) ein Interview mit der dortigen Lektorin, Frau Mitsuya, vorbereitet hatten. Sie hatten sich sehr interessante Fragen überlegt, wie z.B.: „Was gefällt Ihnen besonders in Deutschland/Köln?“ (Antwort: die Natur, dass es nicht so voll ist), oder „Welche Vorurteile haben Japaner gegenüber Deutschen, und welche sind wahr?“ (Antwort: Bier, Wurst, Fußball, aber nicht alles kann 100%ig übertragen werden, aber Deutsche denken generell mehr an sich). Natürlich kam es auch hier zu diversen kleinen Versprechern; so kam zum Beispiel die Frage, ob es schwer für Frau Mitsuya war, Japanisch zu lernen, oder was ihr hier in Japan so alles gefiele ;).

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Zwei Wochen später machten wir uns auf den Weg zum Restaurant ‚Kintaro’, um dort das Video weiter zu drehen. Wir betraten das Restaurant mit dem Ausruf: „Naka ni hairimashou ka?“ („Sollen wir hineingehen?“). Innen konnten wir an einem traditionell japanischen Tisch ohne Stühle, nur mit Kissen auf sogenannten Tatami Matten, sitzen, wobei uns allen aber am Ende des Abends vom vielen Kniend die Beine weh taten ;). Dort filmten wir nicht nur das (überaus leckere!) Essen und die wunderschöne japanische Einrichtung des Restaurants, sondern auch unsere Talente beim Essen mit Stäbchen und beim „Udon-(Nudel-)schlürfen“.

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Schließlich beendeten wir am darauffolgenden Dienstag unser DVD-Projekt im Klassenraum der Japanisch-AG mit den Worten: DVD wa dou deshita ka? Minna-san no DVD de tanoshimini shite-imasu! Bai-bai!“, was so viel bedeutet wie: „Wie fandet ihr diese DVD? Wir freuen uns schon sehr auf eure. Bye bye!“

Alles in allem ist das DVD-Projekt zwischen Japan und Deutschland eine sehr gute Idee, die nicht nur in gewissem Maße das Lernen fördert, indem wir z.B. die alten Floskeln wiederholt haben, sondern auch, indem wir neue Sachen dazugelernt haben: sowohl durch das Drehen des Videos als auch durch das Anschauen der DVD aus Japan. Und gleichzeitig hatten wir eine Menge Spaß!

Dewa mata!

Katharina Speelmans, 8 b (AG I)

 

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