Aktivitäten

Das Jugendaustauschprojekt mit Südkorea „Building Bridges“ 2011/12

Anfang Oktober hatte ich (wie auch eine weitere Teilnehmerin an der Japanisch-AG) die einzigartige Gelegenheit, mit einem Teilstipendium für 12 Tage nach Süd-Korea zu reisen.

Die Teilnahmebedingungen klangen einfach: ein Lebenslauf, ein einfaches Bewerbungsschreiben und ein kleiner Aufsatz auf Englisch. Da ich mich (auch dank meiner koreanischen Tante) schon immer für Asien interessiert habe, dachte ich mir, wieso probierst du es nicht einfach?! Also habe ich mich beworben und mich riesig gefreut, als ich angenommen wurde.

Nach einem Vorbereitungsseminar in den Sommerferien in Berlin ging es dann Ende September auch schon ab nach Korea.

Der lange Flug war ziemlich aufregend, da wir alle (insgesamt um die 10 Teilnehmer) ziemlich aufgeregt und aufgekratzt waren. Die ganze Reise war für mich ein Flug ins Ungewisse, da zu diesem Zeitpunkt immer nicht feststand, zu welcher Familie wir kommen würden. Aber alles ging wie immer in Korea zum Schluss glatt, und als ich in Incheon ankam,  wurde ich mit einem selbstbemalten Schild von meiner Gastfamilie herzlich empfangen.

Am Abend saß ich dann mit meiner Gastfamilie (leider ohne Vater) bei einem traditionellen Essen zusammen und lernte gleich die Tante und die zwei Cousins kennen. Die nächsten Tage waren eine der besten, die bisher erlebt habe. Jeden Morgen hat mir meine „Mami“ ein koreanisches Frühstück gemacht. Dann bin ich mit meinen Gastgeschwistern von „Mami“ zur Schule gebracht worden. Die Schule war der Austauschpartner mit der Organisation.

Während meiner Zeit in Seoul habe ich viel unternommen: ich war an der Grenze zu Nord-Korea, habe ein traditionelles Dorf besucht, war auf einer Hochzeit, in einem koreanischen Musical, auf dem Seoul Tower und habe sowohl alte koreanische Paläste am Han-River als auch eine K-Pop*-Show besucht. Ich habe tonnenweise koreanische Spiele gelernt und auch einige koreanische Wörter aufgeschnappt. J

Das Schönste an Korea war, dass hier alle Menschen äußerst hilfsbereit und gastfreundlich sind. Die Koreaner sind sehr offen und aufmerksam, auch wenn sie manchmal Angst haben, irgendetwas in deiner Gegenwart falsch zu machen.

Zur Stadt Seoul kann ich einfach nur sagen, das sie eine Mischung aus riesigen, altertümlichen Anlagen und einer hochmodernen Mega-City ist, die besonders nachts wunderschön ist.

Ich würde jederzeit wieder nach Korea reisen! Aber zuerst freue ich mich auf den Gegenbesuch aus Korea!

Caroline M., Jgst. 11 (und Jana B., Jgst. 9)

P.S.  Das Austausch-Programm wird übrigens alle zwei Jahre organisiert, und es steht allen Schülerinnen und Schülern frei, sich zu bewerben! Kostenpunkt: nur 500 € (Stand 2011)!

Ansprechpartnerin: Heike Trumpa, Dipl.-Übers. Jap./Kor. und Leiterin der Japanisch-AGs

 

*Korean Pop-Music ist eine Musikrichtung, die aus Tanz, Elektronik, Hip Hop, Rock und R&B besteht und aus Süd-Korea kommt.

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