Physik

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MNU_Stipendium

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Besuch bei der Wissenschaftsshow zur Horizons-Mission von Alexander Gerst im September 2018

Am 13. September durften 40 Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs zusammen mit Frau Wenzel, Herrn I. Braun und Frau Bätz an der Wissenschaftsshow des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt teilnehmen.

Im Hörsaalgebäude der Universität zu Köln wurden die Besucher durch spannende naturwissenschaftliche Versuche vom Start bis zur Landung und den Forschungsprojekten Gersts aus der Umlaufbahn mitgenommen auf die Horizons-Mission.

Mitmach-Experimente, faszinierende Videos, Präsentationen und Visualisierungen sorgten für Spannung und Erkenntnisse zu verschiedenen Bereichen der Luft- und Raumfahrt und eröffneten Einsichten in ein Gebiet, das die Schülerinnen und Schüler begeisterte.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, finden sich Bilder und Auszüge aus der Präsentation des DLR auf der Homepage www.dlr.de/next.

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Teichenphysik hautnah - Johanna Kasischke besucht das Forschungszentrum CERN im März 2018

„Urknall-Teilchen-Antimaterie“

Erwartungsvoll und ein bisschen aufgeregt trafen wir (Reisegruppe Köln) uns morgens am 14.03. am Kölner Hautbahnhof. Normalerweise dient die Hinreise zum ersten Kennenlernen der anderen, doch bei uns lief es anders. Leider hatte jemand das Bedürfnis verspürt auf der Toilette zu rauchen, wodurch wir unsere ohnehin schon vorhandene Verspätung noch weiter ausgebauten. Dadurch sind wir nur eine Viertelstunde zu spät zum Workshop gekommen, da die Organisatoren bereits eine Stunde Puffer eingeplant hatten.

 Zu Beginn des Workshops führten unsere Betreuer Susanne und Claudia über das CERN-Gelände, wobei wir die Gedenktafel für die Erfindung des World Wide Web gesehen haben. Während des Rundgangs realisierten wir noch nicht komplettdass wir wirklich an diesem Ort, am CERN sind.

Am nächsten Tag stand die Besichtigung des AD (Antiproton Decelerator) an, die uns am besten gefallen hat. In Bezug zum AD geht es vor allem um die Experimente Alpha (Herstellung und Stabilisierung von Antiwasserstoff) und GBAR (Überprüfung des Einflusses eines Gravitationsfeldes auf Antimaterie). Des Weiteren haben wir ein mehrstufiges Gedankenexperiment zu einem Handy aus Antimaterie durchgeführt.

Um die Führungen angenehmer zu gestalten wurde die Gruppe in Materie und Antimaterie aufgeteilt (jedem Workshopteilnehmer wurde am Mittwoch ein Elementarteilchen zugewiesen), die andere Gruppe hat währenddessen das Data Center besichtigt. Um dieses kurz zu beschreiben: „Lagerhalle groß, Beleuchtungstechnik gut“. Obwohl das Wetter regnerisch war haben wir beide Ziele auf dem CERN-Gelände in Meyrin fußläufig erreicht. Kurz darauf wurde uns schon eher bewusst welche Bedeutung dieser Ort wirklich hat, da wir dem Physiker Michael Hausschild (ein CERN-Urgestein) während eines Q&A ganz viele Fragen zum CERN uvm. stellen durften. Dabei haben wir von dem LEP (einem früheren Großprojekt am CERN) bis zu SuSy (Theorie der Supersymmetrie) über diverse Themen diskutiert.

Nach dem Mittagessen fuhr unser Shuttle von Meyrin nach Cessy zum CMS-Experiment (Detektor von Zerfallsprodukten bei Proton-Proton-Kollisionen). Dort haben wir u.a. den Kontrollraum und den Serverraum besichtigt. Auch wenn der Film „Illuminati“ unrealistisch ist, den Augenscanner gibt es wirklich, wie wir selbst gesehen haben. Das Beste an diesem Ausflug war die Fahrt mit dem Fahrstuhl 100 Meter unter die Erde, wo wir uns die Gänge rund um den CMS-Detektor, dem wir wegen des hohen Unfallrisikos nicht näherkommen durften, angesehen haben. Nach einem weiteren Shuttle-Transfer zurück, folgte eine Präsentation des CLiC (ein mögliches Nachfolgeprojekt des LHC) über den wir dann mit den anderen Workshopteilnehmern diskutiert haben.

Nach dem Abendessen trafen sich alle Workshopteilnehmer im Council Chamber und schauten den Film „Particle Fever“ (Hintergrundgeschichte der Entdeckung des Higgs-Bosons). Hierbei realisierten wir erstmals die Bedeutung dieses Ortes, da wir einerseits am nächsten Tag einige wichtige Wissenschaftler, die im Film zu sehen waren, in der Mensa sahen und andererseits die Umgebung im Film wiedererkannten.

Freitagmorgen begann mit einer Zeitreise über die Geschichte des CERN und besonders des Synchrocyclotron (der erste Beschleuniger am CERN). Hierbei hat man besonders stark den Unterschied zwischen dem damaligen und dem heutigen „Forscherspirit“ gemerkt. Damals saß ein Forscher mit einer Tafel und Kreide in seiner dunklen Kammer und heutzutage sind die Forscher 24/7 im Austausch. Dadurch hat man das Gefühl, dass die Mitarbeiter des CERNs nicht arbeiten um zu leben, sondern leben um zu arbeiten.

Nach der Zeitreise durften wir endlich selbst experimentieren. Wir wurden wieder in zwei Gruppen unterteilt. Während die eine Gruppe mehrere Nebelkammern baute und dann Teilchen beobachtete, hat die andere Gruppe mithilfe einer Röntgenröhre ein Rätsel gelöst. Wir (Christian und Johanna) sind uns einig, die Theorie der Röntgenröhre ist spannender als das Röntgen selbst. Ein Tipp am Rande: Sollte man in Zukunft unter Schlafstörungen leiden, kann man sich einen Livestream der Nebelkammer des CERN im Internet anschauen. Dies wirkt sehr beruhigend. Insgesamt haben uns die Experimente aber sehr gut gefallen.

Niels Madsen hat uns nach dem Mittagessen noch einiges über sein Projekt zur Antimaterie erzählt. Sein Vortrag war ebenfalls ziemlich cool.

Die Schnitzeljagd durch Genf hat dann noch die kulturelle Seite abgedeckt und wir haben viele Teile der Stadt gesehen. Besonders schön war der Lac Lémon und der Stuhl vor dem UN-Gebäude. Die Schnitzeljagd endete dann beim gemeinsamen Abendessen mit Käsefondue im Restaurant. Dieses hat den Tag perfekt abgerundet.

Unsere letzte Station war am Samstagmorgen die Magnettesthalle (SM18). Auch dort wurden wir wieder in drei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat erfahren, wie die Magnete für den LHC funktionieren.

Zum Schluss wurden der ganzen Gruppe noch verschiedene Folgeprojekte vorgestellt. Der Abschied fiel allen ziemlich schwer, besonders am HBF in Köln als sich der Großteil der Gruppe verabschiedet hat. Die Rückfahrt ist ohne Probleme verlaufen.

Alles in allem hat uns der Workshop hervorragend gefallen. Die Teilnehmer waren alle sehr freundlich und gemeinsam haben die Veranstaltungen sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns darauf, uns bald wieder zu sehen.

Christian Müller (GY Frechen, Q1) und Johanna Kasischke (GY Rodenkirchen, Q2)

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Studienfahrt nach München im Januar 2018

Wir, der Physik-LK der Q2, waren Anfang des Jahres auf Studienfahrt in München um das Deutsche Museum, speziell den Physikbereich, näher kennenzulernen.

Am Donnerstag ging unsere Reise per Zug los. Der Programmstart fiel damit auf Freitag, wo wir direkt mit dem Hauptgrund unseres Besuches anfingen; einem Besuch im Deutschen Museum. Dem Anlass entsprechend hatten wir Schüler Vorträge über Ausstellungsbereiche vorbereitet, von denen wir die ersten hörten. Anschließend sahen wir uns noch mehrere Vorführungen zu verschiedenen Themen an, unter anderem eine Vorführung mit flüssigem Stickstoff, eine eines Flugsimulators und eine mit Starkstrom. Den Nachmittag verbrachten wir damit, in kleineren Gruppen München zu erkunden und unter anderem die Architektur zu bewundern.

Der nächste Morgen brachte eine Rückkehr ins Deutsche Museum mit sich, wo wir eine interessante Führung mitmachten und die letzten Schülervorträge hörten. Mittags ging unsere Wissenschaftstour weiter mit einem Besuch im Planetarium, wo uns unser Sonnensystem auf atemberaubende Weise nähergebracht wurde. Mit dieser Vorführung endete unser Besuch des Deutschen Museums. Danach hatten wir etwas Zeit für uns und ließen schließlich den Abend mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch ausklingen.

Dass der Sonntag auch der Tag der Abreise bedeutete, wollte keiner wirklich wahrhaben. Dennoch half es nichts und so machten wir uns über Umwege auf den Weg nach Hause, wo am nächsten Tag die Schulglocke wieder für uns läutete. 

Lea Cappellari, Q2

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Kernphysik

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Artikel aus der Kölner Rundschau vom 17. Mai 2016 (Stadtteile Rodenkirchen)
[Veröffentlichung mit Frau Grodau abgesprochen. Sä]

Und hier nun der im Artikel erwähnte

Merkurtransit am Mo., 09.05.2016 zwischen 13:00 und 21:00 MESZ

Herr Braun und ein Physik-LK Schüler erklären Besucherinnenn und einem Besucher die Darstellungen einer Okularprojektion.
Und so so sieht ein solches Bild aus: 

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Merkurtransit

 

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Bildungsreise nach München des Physik-LKs (2016)

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Der Leistungskurs Physik (Q2) auf großer Fahrt 2014

Vor 100 Jahren entdeckte Max von Laue die Möglichkeit mit Hilfe der 1895 entdeckten Röntgenstrahlen den Aufbau von Kristallen und anderen Festkörpern zu untersuchen. Grund genug, aus diesem Anlass 2014 als Internationales Jahr der Kristallographie zu feiern und die "Deutsche Tagung für Forschung mit Synchrotronstrahlung, Neutronen und Ionenstrahlen" vom 21.09. - 23.09. in Bonn zu veranstalten.

Neben dem wissenschaftlichen Tagungsprogramm, das im ehemaligen Plenarsaal des deutschen Bundestages stattfand, hatten die Organisatoren der Tagung ein Begleitprogramm eingerichtet, das sich an die interessierte Öffentlichkeit und insbesondere an Schulklassen richtete. Hierzu gehörte ein Vortrag von Prof. Metin Tolan (TU Dortmund), der sich durch eine Vielzahl populärwissenschaftlicher Veröffentlichungen, u.a. zur Physik in James Bond-Filmen und beim Fußball, auch außerhalb der Fachwelt einen Namen gemacht hat.

In seinem Vortrag mit dem Titel "Röntgen & Co." erläuterte er auf allgemein verständliche Weise die bahnbrechenden Entdeckungen von Wilhelm Conrad Röntgen und Max von Laue und deren Bedeutung nicht nur für Physik und Materialwissenschaft, sondern auch für viele andere Bereiche der Naturwissenschaften. Bekanntestes Beispiel aus der Biologie ist die Entschlüsselung der DNA-Struktur im Jahre 1955. Als aktuelles Beispiel präsentierte er Ergebnisse aus seiner eigenen Forschungsgruppe. Diese behandelten Lösungsstrategien zur Bekämpfung der Ölpest im Zusammenhang mit der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko 2010, zu der Röntgenmethoden einen wesentlichen Beitrag lieferten.

Ergänzt wurde der Vortrag durch eine Posterausstellung, in der die Geschichte der Röntgenuntersuchung von Festkörpern an zahlreichen Beispielen anschaulich dargestellt wurde.
Hieran schloss sich ein Besuch des wissenschaftlichen Vortragsprogramms der Tagung an, das wir von der Tribüne im Plenarsaal verfolgten. Im Foyer konnten wir uns an zahlreichen Ständen über die Forschungstätigkeiten und Beschäftigungsmöglichkeiten an wissenschaftlichen Instituten und Großforschungseinrichtungen informieren.

Projekt: Solarautos 2014

Anfang dieses Schuljahres starteten wir in Physik ein Projekt - den Bau eines Solarautos, welches wir dann am Ende des Schuljahres präsentieren sollten. Das Projekt begann erst mal  mit einer Unterrichtsreihe, also dem theoretischen Teil, indem wir alles zu dem Aufbau einer Solarzelle,  dem Zeichnen und den Bestandteilen eines Stromkreises gelernt haben. Der theoretische Teil unseres Physik-Projektes wurde mit einem Test, dem sogenannten Solar-Führerschein abgeschlossen. Um nun an dem Bau des Solarautos teilnehmen zu können, musste man den Test mindestens mit einer vier absolvieren. Dann begann der  spannende Teil: die praktische Arbeit oder besser gesagt der Bau unserer Solarautos. Dazu teilten wir uns in acht Gruppen mit jeweils drei bis vier Teilnehmern ein. Die Namen dieser Gruppen waren alle sehr kreativ: KrosseKrabbe, Humbo, CILlers, Wai´lele, UP, Dynamics, Zapatos und  Pink. Wir alle begannen mit einer Zeichnung unseres Autos mit Schaltplan und dem Bau des Getriebes. Die dafür benötigten Materialien wurden uns von dem Förderverein zur Verfügung gestellt. Nach einer erfolgreichen Arbeitsphase (siehe www.solarautos9b.blosgpot.de) zur Fertigstellung unserer Autos testeten wir diese auf dem Schulhof unserer Schule in Form eines Autorennens. Mit wenigen Ausnahmen fuhren alle Autos problemlos. Dies war ein spannendes Schulprojekt, das uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Laura Sargun, Leonie Josuweck

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Projekt: Solarautos 2013

Physik-Projekt der Klasse 9D unter der Leitung von Frau Dietershagen

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Physik-LK 2011 auf Tour

Ein Bericht von der Tour des Physik-LK nach Aachen an die RWTH.

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Leifi Physik

Ein Physikportal mit Versuchen und Aufgaben einschließlich Lösungen. Genial zur Klausurvorbereitung!

www.leifiphysik.de

Studientag

Der Physik Leistungskurs der Stufe 12 des Abi-Jahrgangs 2010 hat unter der Leitung von Herrn Petschel im Rahmen des Studientages am Freitag den 31.10.2008 einige durchaus interessante und bekannte physikalische Phänome wissenschaftlich untersucht.

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