Start Fachunterricht Physik Projekt: Solarauto

Projekt: Solarauto

Projekt: Solarauto

Trockene Theorie und Experimente zu Stromstärke, Spannung und Photovoltaik: das alles gehörte zur Vorbereitung für den Bau eines Solarautos. Doch bevor wir, die Klasse 9d, uns in die Arbeit stürzen konnten, mussten wir noch einen Test, unseren »Solarführerschein«, bestehen. Dann ging es los. Unsere Aufgaben: In Dreiergruppen ein solarbetriebenes Modellauto bauen, das sowohl schnell als auch steigungsfähig ist, und nach jeder Arbeitsstunde ein Protokoll auf unserer eigens dafür eingerichteten Website (http://dietershagen.blogspot.de/) führen.

Als ersten Schritt hat jede Gruppe von unserer Physiklehrerin Frau Dietershagen einen Getriebebausatz (Motor, Zahnräder etc.), Kondensator, Schalter, Kabel, Solarplatine und Räder bekommen. Darauf folgte dann, dass wir einen Plan aufstellen mussten, wie wir die einzelnen Elemente zusammenschließen und später verlöten wollen. Dazu musste jede Gruppe sich noch einen, zu ihren Bedürfnissen passenden, Motor aussuchen und zusammenbauen. Laufen dann die Räder unter Lichteinstrahlung der Solarplatine reibungslos, ist der erste Teil der Arbeit abgeschlossen. Der zweite Teil besteht darin, aus verschiedenen Materialien ein kreatives, möglichst detailreiches und geeignetes Auto zu bauen. Für das Modell haben die meisten Gruppen Styrodur verwendet, was wir mit einer Styrodurschneidemaschine problemlos und genau zurechtschneiden konnten. Größe, Breite, Höhe und Form sowie alle Details und Extras durften jede Gruppe für sich entscheiden und designen. Für die Anschaffung der benötigten Materialien mussten alle selber sorgen. Ausgeholfen wurde sich zwischen den Gruppen aber immer wieder mal. Beim Bau mussten wir nur beachten, dass die Solarplatine so befestigt ist, dass sie genug Licht abbekommt und dass das Auto nicht zu schwer wird, sodass es noch mühelos fahren kann.

Mehrere Wochen lang wurde also geschnitten, geklebt, geschraubt und gelegentlich auch mal geflucht. Bei den Einen funktionierte der Motor nicht, bei den Anderen hat der Kleber nicht gehalten und die Dritten hatten Probleme mit der Lötstation. Aber letzten Endes sind dann doch kreative, individuelle ‒ jedoch mal mehr, mal weniger funktionsfähige ‒ Solarautos von Grinsekatze bis VW-Bus entstanden, die sich alle in einem Wettrennen messen und beweisen können.

Insgesamt hat uns allen das Projekt sehr viel Spaß gemacht und auch physikalisch viel Neues gelehrt!

 

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